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Sonderpädagogische Bildungsangebote

Inklusive  Bildungsangebote

Die Bundesrepublik Deutschland unterzeichnete im März 2009 die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Mit diesem Schritt verpflichtet sich die Bundesrepublik Deutschland, allen Menschen mit Behinderungen, Benachteiligungen, Beeinträchtigungen und chronischen Erkrankungen die lebenslange Teilhabe in allen Bereichen des täglichen Lebens zu ermöglichen.
Im Artikel 24 anerkennt die Bundesrepublik Deutschland die Pflicht, ein inklusives Schulsystem vorzuhalten.
Seit dem 01.08.2015 hat das Bundesland Baden-Württemberg ein neues Schulgesetz, welches den rechtlichen Rahmen für die inklusiven Bildungsangebote vorgibt.
Somit ist die schulische Bildung von jungen Menschen mit Behinderung generell Aufgabe aller Schulen.

Schulgesetzlicher Rahmen(§3 Abs. 3 Satz 2 SchG)

In den Schulen wird allen Schülerinnen und Schülern ein barrierefreier und gleichberechtigter Zugang zu Bildung und Erziehung ermöglicht. Schüler mit und ohne Behinderung werden gemeinsam erzogen und unterrichtet.

Zielgruppe der Schülerinnen und Schüler

Schülerinnen und Schüler mit einem festgestellten Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot, deren Erziehungsberechtigten nach einer umfassenden Beratung durch die Schulaufsichtsbehörde ein inklusives Bildungsangebot wünschen.

Verfahren

Grundsätzlich muss die Frage eines bestmöglichen schulischen Bildungsangebotes für jeden einzelnen Schüler geklärt werden.

Auf Grundlage eines sonderpädagogischen Gutachtens wird vom zuständigen Schulrat ein sonderpädagogischer Bildungsanspruch festgestellt.

Die Schulaufsichtsbehörde legt fest, welche allgemeine Schule der Schüler in Zukunft inklusiv besuchen wird. Dies geschieht im Einvernehmen mit den Erziehungsberechtigten, den betroffenen Schulen und den Leistungs- und Kostenträgern in einer Bildungswegekonferenz.

Wird der Schüler zieldifferent unterrichtet, ist das Angebot gruppenbezogen. Der Unterricht erfolgt dann nach dem Bildungsplan des Förderschwerpunkts.
Nach einer gewissen Zeit sollte überprüft werden, ob Bildungsanspruch und Lernort im Sinne des Schülers noch zutreffen.

Ansprechpersonen für Inklusion

Hohenlohekreis
und Main-Tauber-Kreis                     


 

 

Landkreis Schwäbisch Hall                

Gonde Seiler-Clark
Schulrätin
07940/93079-23                                
Gonde.Seiler-Clark@ssa-kuen.kv.bwl.de
  Bernhard Greule
Sonderschullehrer
07940/93079-22
Bernhard.Greule@ssa-kuen.kv.bwl.de

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Hohenlohekreis                          

     

Landkreis Schwäbisch Hall         

Christine Werner-Haller
Sprechzeiten: Montag und Donnerstag
07940/93079-24
Christine Werner-Haller@ssa-kuen.kv.bwl.de
Jochen Arnold
Sprechzeiten: Dienstag
07940/93079-38
Jochen.Arnold@ssa-kuen.kv.bwl.de

Main-Tauber-Kreis

Silke Linckh
Sprechzeiten: Montag
07940/93079-34
Silke.Linckh@ssa-kuen.kv.bwl.de

Carola Schlechta
Sprechzeiten: Dienstag und Freitag
07940/93079-46
Carola.Schlechta@ssa-kuen.kv.bwl.de

Claudia Partzsch
Sprechzeiten: Donnerstag
07940/93079-38
Claudia.Partzsch@ssa-kuen.kv.bwl.de

Kerstin Kleinheinz
Sprechzeiten: Dienstag
07940/93079-34
Kerstin.Kleinheinz@ssa-kuen.kv.bwl.de
Bettina Pflugmacher
Sprechzeiten: Montag
07940/93079-34
Bettina.Pflugmacher@ssa-kuen.kv.bwl.de
Birgit Teubner-Steffen
Sprechzeiten: Dienstag
07940/93079-34
Birgit.Teubner-Steffen@ssa-kuen.kv.bwl.de


Anträge/Formulare:

Antrag zur Klärung des Anspruchs auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot und Einwilligung in die Datenverarbeitung/Entbindung der Schweigepflicht
Antrag zur Fortsetzung eines sonderpädagogischen Bildungsangebotes
Bericht zur individuellen Entwicklung bei Ablauf des Anspruchs auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot

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