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Pädagogische Schulentwicklung/
Kooperatives Arbeiten mit heterogenen Lerngruppen

Seit dem Schuljahr 2005/2006 nehmen Schulen aus den Landkreisen Schwäbisch Hall, Hohenlohe und Main-Tauber an dem Programm zur Pädagogischen Schulentwicklung nach Dr. Klippert teil. Das Angebot fördert systematisch das eigenverantwortliche Arbeiten und Lernen der Schüler und Schülerinnen und entwickelt handlungsorientiert bei ihnen und ihren Lehrerinnen und Lehrern Methoden-, Team- und Kommunikationskompetenzen.
Der Reformprozess in den Schulen war in den letzten Jahren tiefgreifend und hat den Kolleginnen und Kollegen viel an Zeit, Arbeit, Kraft, Engagement, Frustrationstoleranz und Innovationsbereitschaft abverlangt. Positive Effekte auf das Kerngeschäft von Schulen, den Unterricht, müssen sich allerdings erst noch erweisen.
Das Programm der pädagogischen Schulentwicklung nach Klippert hat sich genau auf diesem Feld bewährt. Es ist vielfach evaluiert, erwiesenermaßen wirksam, alltagstauglich und nachhaltig. Die Trainer haben es in jahrelanger eigener Unterrichtsarbeit erprobt, angepasst und ausgebaut. Auch die Erkenntnisse und Konzepte anderer Pädagogen, Soziologen und Wissenschaftler(Hattie, Green, Endress, Schulz von Thun, Miller, Helmke, Hurrelmann, Gray u.a.) bereichern das Fortbildungsangebot.
Es erweist sich vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Gesellschaft als wirksames  Instrument, praktikabel und alltagstauglich mit der wachsenden Heterogenität von Lerngruppen an unseren Schulen umzugehen.

Ziele

  • Nachhaltige Entwicklung eines effizienten und abwechslungsreichen Unterrichts
  • Zeitgemäße fachliche Qualifizierung der SchülerInnen durch Lernspiralen
  • Teamentwicklung im Klassenraum
  • Eigenverantwortliches Arbeiten der SchülerInnen
  • Schulung sozialer, methodischer und kommunikativer Kompetenzen auf Schüler- und Lehrerseite
  • Alltagstaugliches kooperatives Lernen in heterogenen Gruppen
  • Spürbare Entlastung der Lehrkräfte im Unterricht
  • Entwicklung von Teamstrukturen im Kollegium
  • Steigerung der Berufszufriedenheit unter LehrerInnen
  • Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Lehrern durch themen- und teilnehmerzentrierte Elternabende
  • Entwicklung einer konstruktiven Feedbackkultur

Angebot

Über einen Zeitraum von zwei Jahren erhalten die TeilnehmerInnen der Fortbildung ein handlungsorientiertes Training elementarer Lern-, Arbeits- und Kommunikationstechniken. Die Bausteine sind praxiserprobt und können im Unterricht 1:1 umgesetzt werden. Die LehrerInnen erleben die Trainingselemente in einem intensiven "LEARNING BY DOING" am "eigenen Leib" und reflektieren ihre Erfahrungen.
Die Schulen erhalten neben Begleitung und Beratung detailliert ausgearbeitete Unterrichtseinheiten für die Klassen 5-10, mit denen sie in in jeder Klassenstufe eine komplette Trainingswoche mit ihren Schülern gestalten können, einschlägige Lernspiralen und Informaterialien.
Die Trainer bieten auch einzelnen Fortbildungsbausteine an, z.B. einen halbtägigen Workshop "Themen- und teilnehmerzentrierte Elternabende".

Leistung der Bewerberschulen

Der Erfolg der Fortbildung wird durch eine breite Zustimmung und Unterstützung im Kollegium begünstigt. Ein Drittel der Kolleginnen und Kollegen sollte idealerweise über einen Zeitraum von zwei Jahren aktiv mitwirken. Die Schulleitung und das Steuerungsteam sollten den innovativen Prozess fördern und begleiten.

Bewerbung

Die Schule wendet sich an das Staatliche Schulamt (Frau Hey) oder direkt an die Trainer. In einer Orientierungsveranstaltung vermitteln die PSE-Trainer  dem gesamten Kollegium oder einer interessierten Gruppe eine anschauliche Vorstellung von dem anstehenden Programm und beantworten offene Fragen.
Bei Interesse meldet sich die Schule verbindlich an.
Es hat sich als fruchtbar erwiesen, wenn zwei oder drei Schulen in der Nachbarschaft gemeinsam an der Fortbildung teilnehmen und kooperieren. Diese startet in der Regel zu Beginn eines Schuljahres.

Möglicher Fahrplan über zwei Jahre

  • Orientierungsveranstaltung (nachmittags)
  • Seminar "Methodentraining" (anderthalb Tage)
  • Seminar "Lernspiralen im Unterricht" (anderthalb Tage)
  • 2 Workshops zur Produktion von Lernspiralen für den Fachunterricht (nachmittags)
  • Workshop "Themen- und teilnehmerzentrierte Elternabende" (nachmittags)
  • Seminar "Teamentwickluing/Kooperatives Lernen" (anderthalb Tage)
  • 2 Workshops zur Produktion von Lernspiralen für den Fachunterricht (nachmittags)
  • Seminar "Kommunikationstraining" (anderthalb Tage)

Unsere Trainer

Stefan Jakob
Pestalozzischule Pfedelbach
st.jakob@t-online.de

Werner Steinle
GMS im SZW Schwäbisch Hall
werner-steinle@web.de



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